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| 1527-1556 |
29 |
1. Pfarrer |
Leonard Wilhelmi aus Treisbach.
Während seiner Amtszeit wurde 1554 ein neues Pfarrhaus gekauft |
| 1556-1567 |
11 |
2. Pfarrer |
Georg Althaus. Er war Sohn des
früheren kath. Priors von Wiesenfeld, der gleichzeitig Pfarrer
des Christenbergs war. |
| 1568-1579 |
11 |
3. Pfarrer |
Ebert (Eberhard) Wasmundus
(Wasmund) von Wetter |
| 1579-1614 |
35 |
4. Pfarrer |
Christoph Huber. Er war Gesinnungsgenosse
des calvinistischen F.Mylius von Wetter. Die Gemeinde Amönau
führte 1611 Beschwerde über Hubers Predikten. Während seiner
Amtszeit kam es zum Hexenprozess „die Zaubersche“. Er starb
1614 |
| 1614-1624 |
10 |
5. Pfarrer |
Rupertus Beisenhirtz war Reformierter.
Bei Wiedereinführung des lutherischen Bekenntnisses wurde er
entlassen. |
| 1624 |
½ |
6. Pfarrer |
Magister Abrahamus Schlesinger. Er unterzeichnete
im Juni 1624 den lutherischen Revers (schriftliche Verpflichtung),
erhielt aber schon im August die Pfarrei Niederweidbach im Amt
Königsberg |
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1624-1639
nach
oben
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15 |
7. Pfarrer |
Wilhelm Euchenius, er führte das lutherische
Bekenntnis wieder ein und es wird berichtet, dass sich die Bevölkerung
Amönaus unter allen Dörfern des Amtes Wetter durch Fluchen,
Hurerei und Ehebruch auszeichnete. Der Pfarrer wurde in Wirtshäusern
öffentlich beschimpft. Er musste viele Widerwärtigkeiten mit
der Herrschaft derer von Bodenhausen erleben. Das Gesinde auf
dem adligen Hof pflegte an Sonntagen und Bettagen Hasenjagd
zu halten und entzog sich allezeit der Kirchenbuße.
1635 kam über Warzenbach die Pest. Im Kirchspiel starben
202 Personen. Leichenpredigten konnten wegen der Raubzüge
und Plünderungen der niederhessischen Truppen nicht gehalten
werden. Dem Hans Gnaw (andere Schreibweise Knaw – Wetschers
Hof), er war Kirchenältester, starben damals von seinen 7
Kindern 4
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| 1639-1647 |
8 |
8. Pfarrer |
Magister Balthasar Hampel erlebte viel
Not und Drangsal. 1640 war man das ganze Jahr über entweder
mit Kriegsvolk beladen oder auf der Flucht gewesen. Die Kaiserlichen
verbrannten auf dem Pfarrhof Schweinestall und Grummetbau. |
| 1648-1656 |
8 |
9. Pfarrer |
Magister Anton Ludwig Beisenhirtz, 1656
verstorben |
| 1656-1699 |
33 |
10. Pfarrer |
Heiderich Henneman war zuerst Pfarrer
in Usseln. Diese Pfarrei verließ er wegen der Hungersnot. Er
starb mit 81 Jahren in 1699 |
| 1699-1703 |
4 |
11. Pfarrer |
Johann Adam Milchsack. Er war
bis zum Tod von Heiderich Hennemann sein Gehilfe und Schwiegersohn.
Er starb im Jahre 1703 |
| 1704-1717 |
13 |
12. Pfarrer |
Johannes Kahler aus Wollmar. Er starb
1717 |
| 1717-1738 |
21 |
13. Pfarrer |
Johann Georg Happel aus Rosenthal.
Er ging im November 1738 nach Münchhausen. |
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1738-1750
nach
oben
|
12 |
14. Pfarrer |
Magister Johann Reinhard Junk
aus Wetzlar wurde am monatlichen Bettag, dem 12. November 1738
in sein Amt eingeführt, ohne dass die Gemeinde gehört worden
war. Sämtliche Gemeindemitglieder protestierten. Alle Petenten
(Bittsteller) wurden jedoch abgewiesen und mit 5 Gulden bestraft.
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| 1751-1786 |
35 |
15. Pfarrer |
Friedrich Ludwig Sold. Er wurde
71 Jahre alt und hatte 17 Kinder. 12 überlebten und beweinten
den Tod ihres Vaters. |
| 1786-1849 |
63 |
16. Pfarrer |
Georg Ludwig Soldan war
seit 1784 Adjunkt (Amtsgehilfe) seines Vaters und Amtsvorgängers.
Während seiner Amtszeit entspann sich der Orgelstreit 1834/35
(siehe auch Geschichte Teil II) |
| 1849- 1853 |
4 |
17. Pfarrer |
Eduard Soldau war seit 1836
der Gehilfe seines Vaters Georg Ludwig Soldau. 1853 wurde er
nach Treisbach versetzt durch Denunziation des Bürgermeisters
von Amönau
Dieser war sein Gegner. Bürgermeister Brössel aus dem „Pitzewirtshof“
wurde wegen seines unstatthaften Benehmens zu einer Disziplinar-strafe
von 5 Talern verurteilt
|
| 1853- 1859 |
6 |
18. Pfarrer |
Philipp Flügel hatte 11 Kinder.
Die fleißige Pfarrersfrau soll mit ihren Töchtern nach der Sitte
und im Sinne der damaligen Zeit fleißig auf dem Felde mitgeholfen
haben. Das Pfarrgut hat damals eine Ausdehnung von 20 ha. Philipp
Flügel starb im Jahre 1859. |
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1859-1877
nach
oben
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18 |
19. Pfarrer |
Johann Jakob Schönhals war
der Sohn des Lehrers Georg Schönhals und der Anna Barbara Rauh.
Am 20.01.1801 wurde er in Großseelheim geboren. Seine Ausbildung
absolvierte er in Marburg. Immatrikulation am 18.03.1819. Am
18.03.1825 1. Examen. Bis 1937 Past.extr. in Marburg. Am 21.03.1837
Pfarrer in Hassenhausen. Am 16.10.1859 in Amönau eingeführt.
Er hatte viel Ärger mit den Irvingianern und seit 1874 auch
mit den Altlutheranern und Renitenten durch Pfarrer Grose in
Wetter und Pfarrer Schedtler in Dreihausen. 1883 gehören in
Warzenbach 12 Erwachsene und 3 Kinder zu den Renitenten. Seit
dem 24.10.1875 hatte er sich wegen seiner Krankheit einen Gehilfen
geholt, seinen späteren Nachfolger Helwig Pausch aus Erksdorf.1877
zog er mit seiner Familie nach Barchfeld, wo er am 10.12.1877
verstarb. Während seiner Amtszeit wurden die Einwohner von Warzenbach
gezählt:
Männl. Weibl. Gesamt
87 69 156
142 159 301
229 228 457
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| 1878-1905 |
27 |
20. Pfarrer |
Helwig Pausch aus Erksdorf
starb bereits mit 55 Jahren. Während seiner Amtszeit wurde der
Kirchhof um die Kirche in Amönau geschlossen. Die Toten von
Amönau wurden auf dem neuen Friedhof in Richtung Todenhausen
beerdigt, die von Oberndorf am Ortseingang aus Richtung Amönau
gesehen. 1893 herrschte eine große Dürre. Es musste viel Vieh
notgeschlachtet werden. |
| 1905-1906 |
1 |
21. Pfarrer |
Friedrich Althainz aus Kirchhain.
Er wurde 1848 geboren und ließ sich im Oktober 1906 pensionieren,
denn er litt an zunehmender Gedächtnisschwäche. Die infolge
der langwierigen Krankheit seines Amtsvorgängers lückenhaft
gebliebene Führung der Kirchenbücher und der Kirchenkasse bereitete
ihm mancherlei Arbeit und Aufregung. |
| 1906-1937 |
31 |
22. Pfarrer |
Ludwig Kraft aus Oberschönau
im Kreis Schmalkalden. Von älteren Bewohnern ist sein Wahlspruch
überliefert:
„Ich heiße Kraft und ich beweise Kraft!“
1922/23 wurde eine Trennung des Schul- und Küsteramtes durchgeführt.
Anlaß war der Tod des im Juni 1922 verstorbenen Kalkanten
(Orgelbalgtreters), Ortsdieners, Totenbeschauers und letztem
Nachtwächter von Amönau, Johann Heinrich Theis.
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1938-1950
nach
oben
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12 |
23. Pfarrer |
Hermann Albert Fokken. 1945
flutete ein Flüchtlingsstrom von ausländischen Rüstungsarbeitern
durch das Dorf. Am 28. März 1945 gleichfalls zurückweichende
deutsche Soldaten in Richtung Osten. Einen Tag später war der
erste amerikanische Panzer in Todenhausen. |
| 1950-1980 |
30 |
24. Pfarrer |
Eduard Junghans, geboren 1913
in Görlitz. Er war ein aufgeschlossener und weltoffener Pfarrer,
als er nach Amönau kam. Seine sportlichen Qualitäten wollte
er in Amönau unter Beweis stellen. Das wußten jedoch die konservativen
Kirchenältesten zu verhindern.
Er hatte mit seiner Ehefrau 5 Kinder. Eduard Junghans wurde 1980 pensioniert und lebte seitdem in Kassel.
Hier starb er im Jahre 1999
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| 1981-1982 |
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War die Pfarrstelle vakant |
| 1983-1990 |
7 |
25. Pfarrer |
Peter Laucht
wurde nach 7-jähriger Tätigkeit in Amönau als Dekan nach
Gelnhausen berufen. Einige Zeit später wurde er persönlicher
Referent des Bischofs in Kassel. Seit 1997 Dekan in Bad Wildungen. Er
ist verheiratet mit Pfarrerin Lydia Laucht |
| 1990-1994 |
4 |
26. Pfarrer |
Dr. Eberhard Stock. War bereits
in den Jahren 1985 und 1986 Vikar im Kirchspiel, bevor er 1990 in sein Amt eingeführt wurde.
Er erhielt einen Lehrauftrag an der Universität und gab deshalb
seine Pfarrstelle in Amönau auf. Seit 2001 Oberlandesdirektor in Kassel. Verheiratet, 2 Kinder |
| 1994- |
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27. Pfarrer |
Norbert Janker. Wurde 1957 in
Goßfelden geboren, Seine erste Pfarrstelle
hatte er in Odershausen bei Bad Wildungen. Die Amtseinführung
in Amönau übernahm die Pröbstin Elisabeth Schönborn |