Feuerwehr Amönau

Art und Anzahl der Mitglieder
145 Mitglieder aus Amönau und Umgebung, Einsatzabteilung 28 Kameraden; Jugendfeuerwehr 10 Aktive

Ziele
Das Feuerwehrwesen zu fördern und den Brandschutz zu sichern und Mitglieder für Einsatzabteilung werben, sowie die Jugendfeuerwehr zu fördern

Die Feuerwehr Amönau hat seit kurzer Zeit ihre eigene Homepage
www.feuerwehr-amoenau.de

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GV "Sängerlust" Amönau
TSV Amönau
Feuerwehr Amönau
Heimatverein
Turmwerkstatt
Burschenschaft
Kegelverein
Ortsbeirat
Pony- und Pferdefreunde
VDK Amönau
Schüler der Grundschule Amönau
Die Turnhansels

 

 

Chronik der Feuerwehr

 Erste Aufzeichnungen über das Feuerwehrwesen in Amönau reichen bis ins Jahr 1825 zurück. Einer Urkunde zufolge hatte Bürgermeister Dersch am 06.11.1825 einen Antrag zur Beschaffung einer  Feuerspritze für die Gemeinde Amönau gestellt.

Der 6. Kreisfeuerwehrverbandstag fand bei schönem Frühlingswetter. Bezirksbrandmeister Junk, Wetter, meldet dem Kreisbrandmeister Eckhard, es seien 7 Wehren mit 270 Kameraden angetreten. Ortsbrandmeister Muth erklärte den Verlauf der Übung, die beim Baumbachschen Gut, nebst angrenzenden Gebäuden stattfinden sollte. An der Übung nahmen die Wehren aus Amönau, Treisbach, Warzenbach, Niederasphe, Wetter, Sarnau mit ihrer Motorspritze und Marburg teil.
Aus dem Protokoll:

„Nach Beendigung der Übung und einer kernigen Begrüßungsansprache des Ortsbrandmeisters Konrad Muth, begab man sich in den Saal der Gaststätte Althaus, um dort in ernster Beratung die weiteren Tagespunkte zu erledigen."

Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre konnte die Feuerwehr Amönau schnelle und erfolgreiche Einsätze verzeichnen. Zu dieser Zeit wurde die Feuerwehrspritze noch mit Pferden gezogen.
Durch ein neues Brandschutzgesetz vom
15. Dezember 1933 wurden die Wehren neu formiert.
Von der Gemeinde Amönau wurde am
16. März 1934 eine neue Motorspritze (TS/8) vom Typ Goliath II angeschafft. Daraufhin wurde am 1. April 1934 die Freiwillige Feuerwehr Amönau gegründet. Hierdurch wurde die bisherige Pflichtfeuerwehr aufgelöst.
Die vorher genannte Motorspritze vom Typ TS/8 der Fa. Magirus löste eine nicht mehr einsatzbereite Feuerwehrspritze ab und wurde der neu gegründeten Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Zu dieser Anschaffung kamen noch Geräte und ein zweirädriger Transportwagen in geschlossener Ausführung zum Anhängen an Kraftwagen. Die Gesamtkosten von Spritze, Schläuchen, Armaturen und Wagen betrugen 4.438,74 Reichsmark. Mit inbegriffen war die Ausbildung von 5 oder 6 Feuerwehrleuten an den Geräte

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Aus einem Aushang von 1934/1935 im Spritzenhaus dieser Zeit ging hervor, dass die Motorspritze Amönau zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in den Ortschaften Brungershausen, Niederasphe, Niederwetter, Simtshausen,  Todenhausen, Treisbach, Warzenbach und Wetter einzusetzen sei.
Die erste Bewährung hatten die neu formierte Wehr und die neue Spritze beim Brand des Hauses von Heinrich Schäfer am 16.09.1935 zu bestehen.
Mit Stand vom 01.06.1935 bestand die Freiwillige Feuerwehr Amönau-Oberndorf aus 30 Aktiven und der Altersabteilung.
Am 11.08.1936 wurde die Wehr zu ihrem zweiten Großbrand in Amönau gerufen. Durch einen Blitzschlag wurde die Scheune des Uhrmachers Heinrich Otto getroffen. Der Kuhstall konnte gerettet werden.

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 22.12.1938:
„Um die Einsatzfreudigkeit der Feuerwehr und die Schnelligkeit des Einsatzes im Ernstfall zu haben, habe ich den Dienstwagen (Auto) des Forstmeisters Ditrichsweiler Wetter (50 PS Adler) als Zugwagen für die Motorspritze und Beförderung für die Bedienmannschaft für 200 RM angekauft. Der Wagen ist außerordentlich gut erhalten und billig.“
1939 hatte die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 31 Aktive aus Amönau und 6 Aktive aus Oberndorf.
1942 wurde unsere Wehr zur Wasserversorgung bei einem Großbrand in Wetter eingesetzt. Diesem Feuer fielen insgesamt drei Scheunen und Wirtschaftsgebäude zum Opfer. Es waren die Scheunen der Familien Daube und Vollmar.
In einem Schreiben des Kreisbrandinspektors des Kreises Marburg Köster wird am 08.04.1946 gemeldet, dass die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 1944/45 31 Aktive hatte.
1950 hatte die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 30 aktive Mitglieder.
Im August 1953 wurde die Motorspritze überholt. Die Reparaturkosten betrugen 728,10DM. Allerdings musste man danach feststellen, dass die TS nicht einsatzfähig war. 1954 wurde die TS erneut repariert und war auch dann wieder einsatzbereit.
1955 ist das Gerätehaus für die Motorspritze in der alten Schulscheune untergebracht. Die Schlepper von Landwirten und der Raiffeisenkasse werden als Zugfahrzeug eingesetzt.
1957 wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf gegründet und die Oberndorfer Kameraden wechselten nach Oberndorf.
Für 1961 wurden im Jahresbericht für das Feuerlöschwesen 20 aktive Mitglieder gemeldet.

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Am 1. Januar 1962, morgens um 2.30 Uhr brannte die Scheune des Anwesens von Katharina Mengel. Die Flammen griffen so schnell um sich, dass nur noch der angrenzende Stall und das Wohnhaus gerettet werden konnten. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zu Hilfe kamen auch die Feuerwehren aus Oberndorf und Wetter. Am 28. August des gleichen Jahres brannte die Scheune von Hermann Walter (Hofmanns). Durch das rasche Eingreifen unserer Wehr hielt sich der Schaden im Rahmen.
1969 musste eine neue TS gekauft werden. Die alte Magirus, die noch aus der Gründungszeit der Feuerwehr stammte, hatte einen Motorschaden, der sich nicht mehr reparieren ließ. Bei den Beratungen über eine Neuanschaffung entschied man sich für eine TS 8/8 der Firma Bachert. Diese TS hat ein Doppelansaugsystem bestehend aus automatischer Wasserringentlüftungspumpe und Gasstrahl. Die TS kostete fast 10.000,- DM.
1970 waren in der Feuerwehr 23 Kameraden aktiv.
Am
18.02.1987 brannten der Stall und die Scheune auf Weires Hof. Die große Kälte von fast minus 20 °C erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Trotz der Größe des Brandes und den Tiefen Temperaturen konnte der Brand verhältnismäßig schnell gelöscht werden. Einige Schweine und Ferkel kamen in den Flammen um oder mussten getötet werden.
Am
07.02.1984 hieß es „Amönau unter Wasser“. Es war das seit vielen Jahren und noch bis heute größte Hochwasser in Amönau. Die Feuerwehr Amönau half den Bewohnern ihr Hab und Gut zu schützen. Nach dem Rückgang des Wassers wurden die überfluteten Keller ausgepumpt und die Straßen und Höfe gereinigt. Außer in Amönau war unsere Feuerwehr auch im Kegelsporthaus in Wetter im Einsatz. Das Wasser stand am Haus von Ludwig Ronzheimer ca. 50 cm hoch, die Fußgängerbrücke bei der Ernstgasse stürzte um.
1983 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Geführte wurde die Gruppe von Gerhard Grenke.
Vom 27. bis
29. Juli 1984 feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 50jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Im Rahmen der Ehrungen verdienter Mitglieder wurden auch die noch lebenden Gründungsmitglieder Hermann Gnau und Stephan Lind ausgezeichnet.
Am
05.10.1988 erfolgte die Grundsteinlegung unseres neuen Gerätehauses am Harkauer Weg neben dem Bürgerhaus. Das Haus wurde zum größten Teil von den Kameraden in Eigenleistung errichtet. Richtfest wurde am 29.12.1988 gefeiert.
Der
08.11.1989 ist ein denkwürdiger Tag für die Feuerwehr Amönau, denn an diesem Tag wurde das erste „richtige“ Feuerwehrfahrzeug, ein TSF mit Fahrgestell DB 310, bei der Fa. Ziegler in Gingen abgeholt. Das Fahrzeug erhielt den Rufnamen Florian Wetter-Amönau 47. Auf das Fahrzeug wurde an diesem Abend kräftig angestoßen. Schon kurz danach kamen die ersten Bewährungsproben für das neue Fahrzeug. Am 09.12.1989 kam es zu einem Gasaustritt bei Ulrich Burkert, der zum Glück folgenlos blieb. Zwei Tage später brannten Rundballen auf der Teufelskaute, die gemeinsam mit der Wehr aus Wetter gelöscht wurden.
Die Einweihung und die offizielle Übergabe (durch Landrat Kliem) des neuen Gerätehauses fand am
08.06.1990 statt.
Am
16.07.1991 waren die Amönauer Kameraden gemeinsam mit den anderen Stadtteilfeuerwehren bei einem Großbrand in Wetter im Einsatz. Dort brannten Fachwerkgebäude am Marktplatz, die zu den ältesten der Stadt gezählt wurden.
Vom 13. bis 16. 1994 Mai feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 60jähriges Bestehen. Für ihre 50jährige Mitgliedschaft wurden Heinrich Dersch und Helmut Otto geehrt.
Am
22.01.1995 hieß es wieder „Amönau unter Wasser“. Dieses Hochwasser war zwar bei Weitem nicht so schlimm wie jenes 1984, aber es gab trotzdem wieder viel zu tun, besonders in Wetter. Am 24. Oktober des selben Jahres mussten wir eine brennende Saunahütte in der Talstraße löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus wurde verhindert.
Aus den Erkenntnissen eines verheerenden Brandes in Marburg wurden 1996 9 NOMEX-Feuerschutzanzüge für die Einsatzabteilung angeschafft und 4 ältere Atemschutzgeräte wurden durch neue ersetzt.
1997 war das Jahr der Strohballenbrände. 4 mal musste die Feuerwehr ausrücken. Der größte Einsatz war am
12.08.1997 als viele im Feld (Auf der Stöcke) gelagerten Rundballen von Günther Schulze brannten.
Im September 1997 wurde die bewährte TS 8/8 der FA. Bachert nach 28 Einsatzjahren in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Da für die Feuerwehr Mellnau ein neues wasserführendes Fahrzeug beschafft wurde, erhielten wir deren noch junge TS 8/8 der Marke Ziegler Ultra Leicht.

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Am 12.08.1998 kam es zum bisher letzten Großbrand in Amönau. Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet das Stallgebäude von Christian Fett im Wiesengrund in Brand. Das Gebäude brannte fast komplett nieder. Die Einsatzkräfte schafften es, das Wohnhaus und die Getreidevorräte im Stallgebäude vor Schaden zu bewahren. Fast alle Tiere konnten gerettet werden.
Am 28.Oktober des selben Jahres war erneut Hochwasser und die Feuerwehr half den Betroffenen ihr Hab und Gut zu sichern.
1999 war für die Feuerwehr ein ruhiges Jahr, sie wurde zu keinem Einsatz gerufen.
Am
28.04.2001 kam es im Harkauer Weg 3 zu einem Brand in der Küche. Durch ein rasches Eingreifen der Feuerwehren aus Amönau und Wetter konnte ein größerer Feuerschaden (nicht jedoch Rauschschaden) verhindert werden. Das Küchenfenster stand durch die Hitzeeinwirkung kurz vor dem Zerbersten (die innere Scheibe der Doppelverglasung hatte bereits Risse). Menschen kamen nicht zu Schaden.
Für den
15.09.2001 planten wir eine größere Feuerwehrübung mit Alarmierung einiger Stadtteilfeuerwehren. Durch die Ereignisse am 11.09.2001 in New York wurde die Übung abgesagt, da wir die Bevölkerung nicht zusätzlich beunruhigen wollten. Um 02:21 Uhr wurden wir und die Feuerwehren aus Wetter, Mellnau, Niederwetter, Todenhausen, Warzenbach und Marburg zu einem Wohnhausbrand nach Wetter in die Fontanestraße alarmiert. Im Keller brannten abgestellte Gegenstände und das komplette Gebäude (4 Stockwerke, á 4 Wohnungen) wurde verraucht. Die Bewohner wurden über Leitern von Balkonen bzw. unter Verwendung von Fluchthauben unter Führung von Atemschutzgeräteträgern aus dem Gebäude gerettet. Drei Bewohner wurden wegen Rauchvergiftung in die Klinik eingeliefert. Ein Amönauer Kamerad erlitt eine Sprunggelenkfraktur bei einem Sturz.
Nennenswerte Einsätze waren 2003 ein Wohnhausbrand am
09.01. Am Schulgarten in Wetter, der durch einen Blitzschlag ausgelöste Brand eines Stallgebäudes am 22.07. Auf der Röthe in Wetter und Unterstützung bei einem Bombenalarm (zum Glück blinder Alarm) am 01.12. in der Wollenbergschule, ebenfalls in Wetter
Vom 14. bis
17. Mai 2004 feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 70jähriges Bestehen im und ums Bürgerhaus.
Auch im Jahre 2005 waren wir wieder von einem großen Hochwasser betroffen. Allem Anschein nach sucht uns ein großes Hochwasser ca. alle 10 Jahre heim. Am 20. Januar stiegen der Treisbach und die Asphe wieder weit über die Ufer. In bewährter Weise halfen wir wieder den Betroffenen in Amönau, in Wetter und bei der Kranzmühle bei der Sicherung ihrer Habe und nach dem Rückgang des Pegels pumpten wir Keller aus und reinigten Höfe und Straßen.

Am 31.10.2005 brannten die Scheune und der Stall von Walter Lichtenfels im Ortskern von  Treisbach in voller Ausdehnung. Mit uns kämpften noch Einsatzkräfte aus 11 anderen Feuerwehren gegen die Flammen. Die Gebäude und einige Tiere konnten leider nicht gerettet werden. Trotz der engen Bebauung im Ortskern konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude fast ganz (leichter Schaden am unmittelbaren Nachbarhaus) verhindert werden auch viele Schweine konnten gerettet werden.
Am 18. und
19.01.2007 traf auch uns das Tief Kyrill mit Sturm und Wasser. Der Sturm verursachte glücklicherweise nur geringe Schäden in Amönau, bei denen die Feuerwehr nicht eingreifen musste. Allerdings führte das Wasser zum höchsten Hochwasser seit 1984 (ca. 15 cm niedriger als 1984). Wieder halfen wir den Betroffenen beim Sichern ihrer Habe und beim Auspumpen von Kellern.
2002 wurde im Rahmen der Sanierung eine Brandmeldeanlage in die Stiftskirche Wetter eingebaut. Diese soll dafür sorgen, dass Feuer früh erkannt und die Feuerwehr schnell alarmiert wird. Bei Auslösen der Anlage werden automatisch die Feuerwehren Wetter, Niederwetter und Amönau alarmiert. Die installierte Anlage sorgte durch viele Fehlalarme (bisher 14) dafür, dass wir nicht „einrosten“ - allerdings meldete sie auch einmal richtiger Weise eine Rauchentwicklung bei der Heizung. Seit 2007 gibt es auch eine Brandmeldeanlage im Neubau des St. Elisabeth-Vereins in Wetter – auch dort waren wir 2007 bereits dreimal umsonst angerückt.
Zum
31.12.2007 hat die Einsatzabteilung der Feuerwehr Amönau 23 und die Jugendfeuerwehr 11 aktive Mitglieder. Geführt wird die Jugendfeuerwehr von Dennis Tausch.

Zusammenfassung Einsätze

Von 1992 bis 2007 rückte die Feuerwehr Amönau zu 81 Einsätzen aus. Davon entfielen auf:
Brand          41 Einsätze (Gebäude, Wohnungen, Flächen, Kamine
Fehlalarme                       21 Einsätze
Technische Hilfe              17 Einsätze (Hochwasser, Unwetter, Ölspur, Gasaustritt)
Sonstiges  2 Einsätze

Pokalwettkampf

Von 1982 bis 1996 nahm die Feuerwehr Amönau an dem jährlich ausgetragenen Pokalwettkampf der Feuerwehren der Stadt Wetter teil. Bei diesen Wettkämpfen erreichte die Feuerwehr Amönau zweimal den 1. Platz und dreimal den 2. Platz. Dabei tat sich die Feuerwehr nicht nur durch ihre gute Leistung hervor, sondern auch durch ihre fröhliche Art zu feiern.

 Unterscheidung Feuerwehr und Feuerwehrverein

Bei der Feuerwehr muss folgendes grundlegendes berücksichtigt werden:

Die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr der „Freiwilligen Feuerwehr Wetter-Amönau“ sind eine öffentliche Einrichtung der Stadt Wetter mit einer städtischen Satzung. Die Leitung und Verantwortung obliegt dem Wehrführer (bis zur Gebietsreform Ortsbrandmeister). Der Wehrführer wird in seinem Amt unter anderem von Geräte- und Jugendwarten unterstützt.

Der Feuerwehrverein „Freiwillige Feuerwehr Amönau e.V.“ ist eine privat rechtliche Vereinigung und hat die Aufgabe, das Feuerwehrwesen in Amönau und die Jugendfeuerwehr zu fördern, sowie aktive Mitglieder für die Einsatzabteilung zu werben. Der Vereinsvorsitzender führt den Verein. Der Wehrführer und der Vereinsvorsitzende kann, muss jedoch nicht in Personalunion besetzt sein.

Der Feuerwehrverein unter nimmt viel mit seinen Mitglieder. So finden regelmäßig Mehrtagesfahrten (z.B. nach Prag, Paris, Berlin, Fichtelgebierge) und Tagesausflüge (z.B. zum Kyffäuser, Weihnachtsmarkt Erfurt) statt. Feste Termine im Jahreskalender sind auch das Eierbacken nach der Osterübung der Einsatzabteilung, Wandern und anschl. Grillen am 1. Mai und die Winterwanderung zwischen den Jahren, die uns immer in umliegende Orte führt. Weit über die Gemeindegrenzen bekannt ist auch die jährliche Faschingsfeier, die viele Gäste anzieht.

Leitung Einsatzabteilung

Vereinsvorstand

1934 bis 1949

1950 bis 1959

1959 bis 1986

1987 bis 1993

seit 1994

Hermann Dersch (Nr. 43)

Heinrich Muth (Nr. 98 ½)

Hermann Dersch

Klaus Schmidt

Martin Ronzheimer

bis 1992

1992 bis 2000

2001

seit 2002

in der Regel Ltg. Einsatzabt.

Klaus Schmidt

Martin Ronzheimer

Bernd Michel

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