Heimatverein Amönau

Art und Anzahl der Mitglieder
105 Mitglieder aus Amönau und Umgebung

Ziele
Der Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke:

a) zur Verschönerung des Dorfes beitragen
b) die dörfliche Gemeinschaft pflegen,
c) mit Rat und Tat die Erschließung der heimatlichen Schönheiten unterstützen, die Pflege der Bauten und Kulturstätten, Sitten und Gebräuche fördern,
d) die Geschichte des Dorfes erarbeiten und niederschreiben,
e) Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen im Dorf und in dessen Gemarkung fördern.

Der Vorstand des Heimatvereines


v.l.n.r. Heinz Aßmann, Dieter Böttcher, Günther Diehl, Kurt Muth, Heinz Dersch, Wilfried Jäger, Edwin Engel

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1. Vorsitzender

Kurt Muth


Unterer Ellenberg 2

Tel:
35083 Amönau

(0 64 23) 37 11

(Privat)
(01 73) 3 02 42 76 (Mobil)

eMail: kurt.muth@gmx.net

   
2. Vorsitzender

Dietrich Böttcher


Zum Sportplatz 3
35083 Amönau

(0 64 23) 74 66 (Dienstl.)

eMail: db@ing-boe.de 

   
Schriftführer

Heinz Aßmann
Mühlbergweg 4
35083 Amönau

(0 64 23) 92 69 43 (Privat)
(01 73) 3 72 93 41 (Mobil)

eMail: Heinz.Assmann@t-online.de

   
Kassierer

Günther Diehl
Eckertsgasse 1
35083 Amönau

(0 64 23) 92 68 14

eMail: G.Diehl@BTF-Elektro.de


Bilder der Radwanderung nach Laisa (Zum Album)

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GV "Sängerlust" Amönau
TSV Amönau
Feuerwehr Amönau
Heimatverein
   Radwanderung nach Laisa (Album)
Turmwerkstatt
Burschenschaft
Kegelverein
Ortsbeirat
Pony- und Pferdefreunde
VDK Amönau
Schüler der Grundschule Amönau
Die Turnhansels

 

   

Chronik des Heimatverein Amönau e.V.

Am 4. April 1962 wurde in Amönau der Heimat- und Verkehrsverein gegründet. In der entsprechenden Urkunde definierten die Gründungsmitglieder die Ziele:

- Pflege der Heimatliebe und Heimatkunde
- Erschließung der heimatlichen Schönheiten, der Bauten und Kulturstätten
- Pflege der Sitten und Gebräuche.

 Der Gründungsvorstand:

1. Vorsitzender              Jakob Diehl
2. Vorsitzender              Erwin Klingelhöfer
Kassierer                       Michael Diehl

 Der Mitgliedsbeitrag für das ganze Jahr betrug damals 2,50 DM.

 Zwei Gründe standen im Vordergrund zur Vereinsgründung:

Der Fremdenverkehr sollte Aufschwung im Ort nehmen, denn im Dorf befanden sich seit einiger Zeit

zwei Pensionen, die der Familie Seven  und von Frau Margarete Muth, Unterer Ellenberg 4 und

die Dorfverschönerung

Bürgermeister Diehl und Lehrer Klingelhöfer begannen schon in den Jahren 1959 und 1960 mit den Planungen zur Dorfverschönerung. Den Anfang  machte man mit der Gestaltung einer Grünanlage auf dem Schulhof der damaligen Hauptschule. Die Arbeiten wurden ausschließlich durch die damalige Oberstufe der Volksschule Amönau ausgeführt. Dieses Beispiel und die Intitiative von Lehrer Klingelhöfer führten zu weiteren Maßnahmen im Sinne der Verschönerung des Ortes. Es entstanden die Anlagen am sogenannten „Sonneneck“, in Amönau besser bekannt unter dem Namen „Deutsches Eck“ und eine Grünanlage bei der Familie Grenke an der Koppe.

Neben Herrn Klingelhöfer und den Oberstufenschülern ist in diesem Zusammenhang den Herren Fritz Fenner, Ludwig Theis und dem Sprengmeister Otto (100) zu danken, die ihren Rat und ihre Tatkraft uneigennützig zum Wohle des Dorfes einsetzten.

Schon im Gründungsjahr des Vereins meldete man die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und errang auf Anhieb hinter Mellnau und Fronhausen/Lahn den 3. Platz auf regionaler Ebene. Der Preis bestand in einem Geldbetrag von 150 DM.

Mit welchen Beträgen man im Jahre 1962 bei allen Aktivitäten wirtschaften musste, zeigt folgende Aufstellung:
- von der Gemeinde Amönau bekam man                                             400 DM
- vom Landkreis Marburg                                                                           400 DM
- vom landwirtschaftlichen Beratungsdienst                                         220 DM
- Mitgliedsbeiträge                                                                                      300 DM
- Preisgeld                                                                                                    150 DM

 Es wurden Dorf- und Hinweisschilder gekauft bzw. selbst hergestellt.

 Mit dem Erfolg beim Wettbewerb wuchsen auch das Interesse und die Initiative der  Dorfbewohner. Im März 1963 meldete der Verein eine Teilnahme am Wettbewerb auf Landesebene an. Zuvor musste jedoch noch manche Hürde genommen werden. Außerordentlich rege präsentierte sich die Dorfbevölkerung und als sichtbares Zeichen der Teilnahme am Dorfverschönerungswettbewerbs wurde eine Hinweistafel am Ortseingang aus Richtung Wetter aufgestellt. Viele schmucke Sitzecken entstanden und 18 Ruhebänke wurden aufgestellt. Die Dorfjugend und die Anlieger übernahmen die Patenschaften für die jeweiligen Anlagen und pflegten diese wie ihr eigenes Kleinod.

Der Kreisentscheid im Wettbewerb stand unmittelbar bevor und am 09. Juli 1963 errang Amönau in der Gruppe A den 1. Platz.

Am 30. Juli 1963 besichtigte eine Kommission für den Gebietsentscheid den Ort und zur großen Freude aller Beteiligten errang auch hier Amönau den 1. Platz. Somit war die Tür zum Landesentscheid weit aufgestoßen. Von der Rührigkeit der Bevölkerung bewegt, schildert Lehrer Klingelhöfer in der Vereinschronik die letzten Stunden vor dem Besuch der Landesentscheidkommission:

„ Bis zum letzten Abend waren eifrige Kinderhände und fleißige Menschen der Einwohnerschaft zu Gange. Die in Angriff genommenen Verschönerungsanlagen sind rechtzeitig fertig gestellt worden. Die Herren Fritz Fenner, Michael Moog, Johann Formella, Franz Czech und Fritz Aßmann haben die letzten Handgriffe getan. Besonderer Dank gebührt immer wieder Fritz Fenner, der großen Anteil an der Fertigstellung hatte. Johannes Lölkes, Helmut Rösser und Hermann Mengel haben mitgeholfen, dass Material herbei zu holen und den Abraum beiseite geschafft, ebenso hat es sich der Bürgermeister Peter Diehl nicht nehmen lassen, selbst die Wagen zu beladen und abzutransportieren. Dank auch den beiden Gemeindearbeitern Ludwig Theis und Herrn Otto und nicht zuletzt den Schulkindern, die noch am letzten Tag alle Anlagen auffrischten. Trotz der vielen und auch harten Arbeit war es eine unvergessene Zeit, wenn wir alle gemeinsam und fröhlich bei der Arbeit waren.

Solche Aufgaben verbinden die Menschen, jung und alt, und führen zu herzlichen Freundschaften, ohne die ein Werk nie gedeihen kann“

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Nach dem Besuch der Kommission bekam Bürgermeister Diehl am 19. August 1963 ein Telegram aus Wiesbaden. In der Mittagszeit öffnete er aufgeregt den Umschlag. Staatsminister Hacker gratulierte dem Ort Amönau zum 1. Platz im Landesentscheid. Nach diesem großartigen Erfolg ließen entsprechende Reaktionen nicht lange auf sich warten. Fremdenverkehrsverbände und Kreisausschüsse besuchten den Ort und viele Menschen aus nah und fern wollten Hessens schönstes Dorf kennenlernen. Auch das Hessenfernsehen sagte sich an und in der Hessenschau vom 21. August 1963 zeigte man eine längere Reportage über Amönau. Durch den Erfolg erreicht der Fremdenverkehr einen unerhörten Aufschwung. In der Chronik sind bis zum Jahr 1965 eintausendzweiundfünfzig Gäste mit 17167  Übernachtungen vermerkt. Das ergab eine Gesamteinnahme von 172497 DM, eine Steigerung seit 1963 um mehr als 40 %.

Für das Jahr 1965 rüstete man zum Bundesentscheid. Kanalbauarbeiten und Straßenbau, die gesamte heutige Talstraße war aufgerissen und unpassierbar, erforderten ein Aufschub der Teilnahme.

Aber der Initiator und Motor der ganzen Bewegung, Lehrer Erwin Klingelhöfer, schrieb am 31. Dezember 1965 seine letzten Zeilen auf die Seite 124 der Vereinschronik.

Aus beruflichen Gründen musste er Amönau verlassen und mit ihm gingen die Ideen von der Teilnahme am Bundeswettbewerb und die Ideen zur Verschönerung des Ortes. Seine Amtsnachfolger verstanden es nicht in dem Maße, die Bevölkerung entsprechend zu motivieren und so schlief der Verein in den folgenden Jahren einen „Dornröschenschlaf“, so formulierte es jedenfalls Altbürgermeister Michael Moog in seinem „Brückenschlag“ zum Jahre 1980 hin, der in der Chronik beschrieben ist. Vereinsvorsitzender Jakob Diehl und Gemeindearbeiter Otto Gnau versuchten, durch jährliche Anpflanzungen von Rosen und Büschen Anregungen zu geben, um die Initiative wieder zu wecken, der Elan aber war erloschen.
Erste Anzeichen einer Neubelebung des Vereinslebens drückten sich im Jahre 1980 in einer Bestandsaufnahme des Ortsbildes aus. Zudem in geselligen Veranstaltungen, z. B. der Fahrt zur Bundesgartenschau nach Kassel. Während der Jahreshauptversammlung am 30. März 1984 trat der Gründungsvorstand mit den Herren Jakob Diehl, Sepp Pisarski und Michael Diehl zurück,  um jüngeren den Vortritt zu lassen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Heinz Aßmann gewählt, Stellvertreter wurde Kurt Muth und Kassierer Günther Diehl. Das Amt des Schriftführers übernahm Dieter Böttcher. In den folgenden 4 Jahren wurde die Schleuse am Weiland restauriert, sie war beim Hochwasser 1984 fast völlig zerstört worden. Die Chronik es Vereins wurde ergänzt durch Begebenheiten aus dem Dorfleben. Das Backhaus in der Talstraße bekam ein neues Dach, denn es drohte einzustürzen. Das Backhaus an der Koppe wurde mit einem neuen Steinfußboden bedacht und betriebsfertig gemacht. Seit 1981 wurde es bei den Dorffesten jedes Jahr genutzt. Der Verein beteiligte sich zusammen mit dem Ortsbeirat an der Ausrichtung dieser Feste, die traditionell am ersten Septemberwochenende eines jeden Jahres stattfinden. Sitzecken entstanden am Bachlauf und es wurde ein Wettbewerb „der schönste Vorgarten“ ausgerichtet. Im Jahre 1985 wurde erstmals seit 1919 wieder die Gemarkungsgrenze der ehemals selbstständigen Gemeinde Amönau abgelaufen, also ein Grenzbegang veranstaltet. Im gleichen Jahr kaufte man vom Verein 7 Gänse. Mit viel Mühe sorgte „Backs Andres“ (Andreas Hilberger) für die Aufzucht und Unterbringung. Nach einiger Zeit konnten sie auf den gestauten Bachlauf getrieben werden und boten ein Bild wie zu alten Zeiten. Am 21. Dezember 1985 fanden sich 50 Gäste in dem Gasthaus von Helmut und Gretel Otto ein, um die 7 Gänse beim ersten Gänsebratenessen des Vereins zu verspeisen. Inzwischen hat sich dieses Essen unter dem Namen „Gans-Wild-Essen“ zu einer festen Größe im Vereinsleben entwickelt. Ebenso wie die alljährlichen Dorffeste. Radtouren zum Fronleichnamstag gehören gleichfalls zum festen Veranstaltungskalender des Vereins. In liebevoller Kleinarbeit arbeiteten Willi Fenner und Heinrich Peter, sowie Johann Formella an einer Nachbildung des Lusthäuschen, auch Rapunzelhäuschen genannt, welches seither bei Festumzügen Verwendung findet. Im Jahre 1988 änderte sich die Zusammensetzung des Vorstandes. Kurt Muth löste Heinz Aßmann ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte, aber das Amt des Schriftführers übernahm. Zu Stellvertretern wurden Dieter Böttcher und Gerhard Latzko gewählt. Günther Diehl blieb Kassierer. Den Vorstand komplettierten Ernst Theis, Willi Fenner, Wilfried Jäger, Walter Busch und Edwin Engel. In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat strebte man die Aufnahme des Ortes in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen an und die erneute Teilnahmen am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

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In diesem Jahr 1988, ein Jahr später als der offizielle Geburtstag, der schon 1987 war, feierte man mit einem kleinen Fest „25 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Amönau“ rund um das im Jahre 1983 eingeweihte Bürgerhaus. (Festschrift)

Viel zu tun gab es für einige Vereinsmitglieder in den 90-er Jahren, denn Amönau hatte es geschafft als erster Stadtteil von Wetter in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden. Der Vorstand mit Heinz Aßmann, Kurt Muth, Dieter Böttcher und weiteren Vereinsmitgliedern beteiligte sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen und nach der so genannten Vorklärungsphase, die von Dr. Theo Kinstle aus Simtshausen geleitet wurde, stellte man in einer Prioritätenliste öffentliche Vorhaben zusammen. (siehe auch gesonderter Abschnitt „Dorferneuerung“. Es sei vorweggenommen, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zum Teil auch heftigen Differenzen, bei denen einige kurz davor waren, die gesamte freiwillige Arbeit zu beenden, zog man im Jahre 2000 eine durchaus positive Bilanz bei den öffentlichen und privaten Förderungen innerhalb des Ortes. Als herausragend ist die Aufstockung des Bürgerhauses, die Umgestaltung der Alten Schule, die Neugestaltung des Deutschen Ecks, die Sanierungen der Brücken in der Nähe der Kirche und die Gestaltung des Umfeldes der Alten Schule zu nennen. Die Begrünung des Bachlaufes und die Errichtung einer neuen Brücke von der Fugergasse zur gegenüberliegenden Bachseite runden die öffentlichen Projekte ab. Mit einem großen Fest setzte man den Schlusspunkt unter fast 10 Jahre Dorferneuerung in Amönau. Viele Gruppen und Besucher zog es in diesem Jahr nach Amönau, denn von seiten der Verantwortlichen beim Landkreis hatte man eine Menge Reklame mit Amönau gemacht. Das Dorf und seine Bevölkerung wurden zum Vorbild für eine gelungene Dorferneuerung. Noch heute melden sich Besucher aus Orten an, die zur Zeit die Dorferneuerung betreiben. Aber noch eines bewegte den Zeitgeist. Auf Initiative von Ludwig Ronzheimer trafen sich im Jahre 1999 Brunhilde Heß, Eckhardt Scherer, Heinz Aßmann und der Hausherr selbst, um über eine Neuauflage der Rapunzelaufführung aus dem Jahre 1988 nachzudenken. Heraus kam eine fantastische Inszenierung und ein Musical mit Herz. Einen nie geglaubten Erfolg brachten die 6 Vorstellungen, die im Jahre 2000 an 2 verschiedenen Wochenenden am „Originalschauplatz“ über die Bühnen gingen. Fast 5000 Besucher strömten in dieser Zeit nach Amönau. Als die Bühne schließlich abgebaut war, setzten sich die Verantwortlichen zusammen und alle waren sich einig, das kann doch jetzt nicht zu Ende gehen, da muss es doch bei einem solchen Erfolg weitergehen. Und es ging weiter, der Verein „Turmwerkstatt – Kultur im Dorf“ wurde gegründet (siehe dessen Geschichte an anderem Ort).
Das Jahr 1999 ist bereits erwähnt worden, in diesem Jahr entstand die Homepage von Amönau, die zu einer wichtigen Kommunikationsquelle wurde.
Allen Vereinen bot der Heimatverein die Möglichkeit, sich selbst darzustellen, die Geschichte des Dorfes, Impressionen und viele Hinweise runden das Angebot der Internetseite ab.
Anfang des Jahres 2004 kam die Stadt Wetter auf den Verein zu und bat, sich noch einmal im Sinne der Dorferneuerung einzubringen. Wieder war es der Vorstand und weitere Mitglieder, die sich nun fast täglich trafen, um eine gewünschte Präsentation der Dorferneuerungsphase für einen europäischen Wettbewerb der Dorferneuerungsorte vorzubereiten. Es blieb nur einen knappen Monat Zeit für das Vorhaben, denn Anfang Februar mussten alle geforderten Unterlagen in Wien sein. Dort wurden die Präsentationen gesichtet und  bewertet. Als einziger hessischer Vertreter wurde Amönau für den Wettbewerb zugelassen. Dieser stand unter dem Slogan „Aufbruch zur Einzigartigkeit“ (siehe auch Broschüre der ARGE – im Archiv der Vereins).  Im Juni besuchte eine internationale Kommission unser Dorf und bewertete den Ort nach verschiedenen Vorgaben. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Wir landeten im vorderen Mittelfeld für Verdienste um die Gestaltung einzelner Projekte. Eingeladen wurden alle Beteiligten im Spätsommer des Jahres 2004 nach Marul im Großen Walsertal in Österreich. Zurück kam man mit einer Auszeichnung und einer Urkunde. Freunde hatte man kennen gelernt und gute Erfahrungen gemacht.

Seit dem Jahre 2005 arbeiten der Vorstand und freiwillige Helfer aus dem Dorf auf das Jahr 2008 hin. Die Urkunde der Ersterwähnung Amönaus wird zwar immer noch nicht vom Staatsarchiv in Marburg anerkannt und immer noch Niederohmen zugeschrieben, das hält aber die Amönauer nicht ab, auf die 1000 Jahr – Feier in 2008 hinzuarbeiten. Unter Federführung der Vereins und des Ortsbeirates gründete  sich 2006 ein Festausschuß und auf Initiative des Heimatvereines auch der Arbeitskreis Dorfgeschichte. Man will die Geschichte des Dorfes Amönau aufarbeiten und Geschichten aus dem Dorf schreiben und dazu dienen auch die vorliegenden Zeilen.

Heinz Aßmann

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