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Sozialverband VdK Hessen-Thüringen - Kreisverband Marburg - Ortsverband Amönau
96 Mitglieder aus Amönau, Treisbach, Oberndorf, Warzenbach und anderen Orten
Soziale Organisation, Einflussnahme auf Gesetzgebung und Verwaltung,
Betreuung der Mitglieder in allen Angelegenheiten des sozialen Rechtes.
Förderung des Behinderten- und Versehrtensportes
Ernst Theis
Unterer Ellenberg 12
35083 Amönau
Tel.: (0 64 23) 16 66
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VdK Ortsverband Amönau strebt eine Zahl von 200
Mitgliedern an
Bis dahin, berichtete der Vorsitzende Ernst Theis während der
diesjährigen Jahreshauptversammlung, sei es aber noch ein langer Weg, denn
gegenwärtig sei man bei einer Zahl von 110 Mitgliedern angelangt Er konnte den
Kreisvorsitzenden des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen, Kreisverband
Marburg-Biedenkopf, Horst Gunnesch, willkommen heißen und auch Amönaus
Ortsvorsteher, Dr. Richard Fett, war der Einladung gefolgt. Horst Gunnesch fand
dieses „Wunschdenken“
des Amönauer Vorsitzenden in
keiner Weise utopisch, sei man doch im Landesverband Hessen/Thüringen
mittlerweile bei 218000 Mitgliedern angelangt. Im Kreisverband verzeichne man
von 2009 auf 2010 eine Steigerung von fast 100 Prozent. Dabei sei
festzustellen, dass das Durchschnittsalter stetig zurückgehe. Habe man noch vor
Jahren ein Durchschnittsalter von 60 – 70 Jahre gehabt, sei es jetzt auf 50
Jahre gesunken. Viele hätten erkannt, dass man mit dem Beitritt zu diesem
Sozialverband einen kompetenten Schutz und eine ebenso gute Beratung erfahre. Auch
sei man mit dem Verband in politischer Hinsicht gut gewappnet, denn intensiv
und kämpferisch werde man weiter den Sozialabbau und andere brisante Themen
anpacken, bei dem es dem „kleinen Mann“ an die Geldbörse gehe.
In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Theis die Teilnahme der
Vorstandsmitglieder an Landes- und Kreiskonferenzen, sowie die Landeskonferenz
anlässlich des Hessentages in Stadtallendorf. Auch bei der Oberhessenschau in Marburg, die im April stattfand
war man präsent.
Theis erinnerte an die Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer der
beiden Weltkriege und der Naziherrschaft. Zum 6. Mal wurde der
Seniorennachmittag zusammen mit dem Ortsbeirat Amönau ausgerichtet.
Zum Ausblick auf das Jahr 2011 nahm er ausführlich Stellung. Neben
internen Sitzungen auf Kreis-Bezirks und Landesebene sollten sich die Amönauer
insbesondere folgende Termine in den Kalender schreiben:
08. April -
Infoveranstaltung mit dem Kreisvorsitzenden Gunnesch
18. Juni - Hessentag in
Oberursel
Sommer - Tagesfahrt des
Ortsverbandes mit Schifffahrt auf dem
Rhein.
13. Nov. – Kranzniederlegung
am Ehrenmal vor der Kirche
04. Dez. - Adventsfeier zusammen mit dem Ortsbeirat
Zum Ende der Versammlung wurde Erna Barthmann für 10-jährige
Mitgliedschaft geehrt. Regina Sichart hatte dieselbe Anzahl von
Mitgliedsjahren, war aber, ebenso wie Karl-Heinz Neugebauer (25 Jahre), nicht
anwesend.
Kontakt: 1. Vorsitzender Ernst Theis, Unterer
Ellenberg 12, 35083 Wetter – Amönau, Tel. 06423 – 1666 oder e-Mail:
info@amoenau.de
Bildunterschrift:
Ehrungen für 10 - jährige Mitgliedschaft
v.l.n.r. 1. Vors. Ernst
Theis, Vorsitzender Kreisverband Horst Gunnesch, Katharina Schmidt, 2.
Vorsitzender Jakob Diehl, Ludwig Theis, Ortsvorsteher Dr. Richard Fett, Anna
Schäfer und Kassierer Heinz Schmidt.
Chronik VdK Ortsverband Amönau
Die folgende Niederschrift soll Überblick vom Tag der
Gründung, der Ortsgruppe Amönau, sowie über den weiteren Werdegang und die
Geschehnisse bis zu dem heutigen Tag des " Ortsverbandes Amönau "
geben. Auch in unserer Gemeinde hatte der Krieg tiefe Spuren hinterlassen.
Viele Familien trauerten um ihre Söhne, Ehemänner und Väter, die nicht das
Glück hatten das Elternhaus und damit die Heimat wieder zu sehen. Die
Schwerbeschädigten sahen sich einem schweren Schicksal gegenüber und hatten
sich mit einem ebenso schweren Los abzufinden. Hinzu kamen die wirtschaftlichen
Verhältnisse, nach dem totalen Zusammenbruch.
Den Ehefrauen fehlte der Ernährer und den Eltern oft der
einzige Sohn. Während der Nachkriegsjahre war auch von Seiten des Staates kaum an eine finanzielle
Hilfe zu denken. Es bedurfte erst eines Zeitraumes von Jahren, ehe es möglich war,
eine einigermaßen ausreichende Versorgung sicherzustellen. Es zeigte sich, dass
die Kriegsopfer allein dastanden mit ihren Sorgen und Nöten, sie aber alle die
Notwendigkeit eines Verbandes erkannten,
der sich ihrer Angelegenheiten hätten annehmen können.
Auf höherer Ebene versuchte man inzwischen den früheren
Reichsbund neu zu gründen. Die Gründung scheiterte an dem Wort Reichsbund, das
den Alliierten nicht rechtens war. Daraufhin kam es zur Gründung des
Volksbundes der Kriegsbeschädigten, Hinterbliebenen und Sozialrentnern
Deutschlands. Neben vielen anderen Ortsgruppen in Stadt und Land, kam es auch hier
in Amönau zur Gründung der Ortsgruppe,
deren Vorsitzender
für die Jahre 1948 bis 1950 Heinrich Hilberger und für die
Jahre 1951 bis 1953 Peter Diehl war. Ab 1953 übernahm Johannes Höbener den
Vorsitz bis zum Jahre 1993. Bereits im Jahre 1950 trat das
Bundesversorgungsgesetz in Kraft und gewährleistete eine den damaligen
Verhältnissen entsprechende Versorgung. Der VdK hatte es sich zur Aufgabe
gemacht, seine Mitglieder zu betreuen und ihnen in versorgungsrechtlicher
Hinsicht in jeder Weise behilflich zu sein und ihnen im Kampf um eine gerechte Versorgung
ihre Interessen wahrzunehmen und sich dafür einzusetzen.
Inzwischen war auch bis dahin noch selbständige Ortsgruppe
von Oberndorf, geschlossen der Ortsgruppe Amönau beigetreten. Einen wesentlichen
Vorteil sahen unsere Mitglieder, durch die Wahl von Höbener darin, dass sie ihre Versorgungsrentensache bearbeitet
bekamen und sich nicht in allen Fällen zu den Dienststellen nach Marburg zu
bemühen brauchten.
Einen besonderen Höhepunkt erlebten der VdK als 1970 die
jährliche Anpassung der
Versorgungsrenten zum ersten Male
verwirklicht wurden. Zu Beginn des Jahres 1972 traten aus organisatorischen
Gründen auch die Mitglieder der bis dahin selbständigen Ortsgruppe von Warzenbach
und Treisbach der Ortsgruppe Amönau bei.
Die Zahl der Mitglieder war inzwischen auf 72 angestiegen.
Infolge Krankheit musste der Vorsitzende Höbener die ehrenamtlichen Aufgaben
als VdK Ortsgruppenvorsitzender aufgeben. Als Vorsitzender übernahm Albert
Barthmann von 1993 bis 1996 diese Tätigkeit. Ab dem Jahre 1997 bis zum
Jahresende 1999 lag die Vorstands-
arbeit bei Herrn Albert Löbel.
Im Jahre 1998 erhielt die Ortsgruppe eine Ehrenurkunde für
50.Jahre Mitgliedschaft vom Landesverband Hessen.
Durch Herrn Löbels Krankheit musste er den Vorsitz aufgeben.
Er starb am 14. Januar 2008.
Im Jahre 2000 übernahm Ernst Theis den Vorsitz vom VdK Ortsverband
Amönau. Ab dem 26. November 2003 ergab sich eine Namensänderung des Landesverband
Hessen in "Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V." Aus der Ortsgruppe
wurde "Ortsverband", die
Frauenbetreuerin wurde zur "Vertreterin der Frauen". Außerdem führte
der Ortsverband seit Bestehen ein- bis fünftägige Fahrten durch, an denen sich
Mitglieder und Nichtmitglieder in gleicher Weise beteiligen konnten. Auf diese
Weise konnten die Teilnehmer, die Schönheit der besuchten Städte und Landschaften
erleben. Ferner werden jährlich eine
Adventsfeier, sowie ein Totengedenken am Ehrenmal durchgeführt. Alle Tagungen
und Unterweisungen vom Kreis- und Landesverband wurden wahrgenommen. Wir
hoffen, dass sich der VdK, der durch sein ständiges Bemühen und seinem großen
Einsatz, zum Wohle aller Mitglieder weiter entwickeln möge.
Ernst Theis
Vorstand des VdK Ortsverbandes
Amönau in 2007 wieder vollständig
Über steigende Mitgliederzahlen freute sich nicht nur der
Vorsitzende des Ortsverbandes des VdK Amönau, Ernst Theis, sondern auch der Kreisverbandsvorsitzende
Horst Gunnesch, der auf Einladung von Theis an der örtlichen Sitzung im Bistro
Trus in Amönau teilnahm. Theis erinnerte eingangs der Versammlung an den herben
Verlust, den der Verein im vergangenen Jahr mit dem Tod von Schriftführer
Hermann Theis habe hinnehmen müssen. Ein engagierter Mensch und guter Freund
sei seiner heimtückischen Krankheit erlegen. In seinem Rechenschaftsbericht
ging er auf die Vorstandssitzungen des Jahres 2006 ein, erwähnte die Tagesfahrt
ins Auto Technik Museum in Sinsheim und brachte die Kranzniederlegung am
Ehrenmal und die Adventsfeier im Bürgerhaus Amönau in Erinnerung. Mit Stolz und
Freude nannte er die Namen von 11 neuen Mitgliedern im Ortsverband. Für den
verstorbenen Schriftführer Hermann Theis musste die Versammlung einen
Nachfolger wählen und fand diesen mit Manfred Keutner. Als Juniorenvertreterin
stellte sich Brunhilde Weber zur Wahl und wurde von der Versammlung bestätigt.
Beide sind Neuaufnahmen im VdK Amönau. Zur anstehenden Mehrtagesfahrt des Kreisverbandes
übergab er das Wort an den Kreisvorsitzenden Horst Gunnesch aus Mellnau. Doch
bevor dieser zum eigentlichen Thema kam, war es ihm ein Anliegen, noch einmal
auf die unglückliche Berichterstattung in der Presse bezüglich der Ortsverbände
Marburg und Wetter einzugehen. Beide Vorstände hatten in der Presse erklärt,
der Landesverband des VdK habe Mitgliederbeiträge unrechtmäßig abgebucht, um
die Schulungsmöglichkeiten innerhalb des Landesverbandes zu finanzieren. Er
erläuterte die Hintergründe der Abläufe und machte den Anwesenden klar, dass
nicht der Landesverband es gewesen sei, der angeblich unrechtmäßig Teile der
Mitgliederbeiträge von den Konten der beiden Ortsverbände abgebucht habe,
sondern es habe ganz alleine an der Untätigkeit der beiden Vereinsvorstände
gelegen, dass es letztendlich zur Abbuchung der ausstehenden Forderungen
gekommen sei. Mehrmals innerhalb der letzten Jahre seien beide Ortsgruppen zur
Stellungnahme aufgefordert worden, hätten aber nicht reagiert. Wenn die
Vorsitzende der Ortsgruppe Wetter davon rede, der Vorstand erwäge aus Protest
gegen das Verhalten des Landesverbandes einen Rücktritt, dann rede sie nur von
sich selbst, denn einen Vorstandsbeschluss habe es in dieser Sache nicht
gegeben. Letztendlich kam Horst Gunnesch zum eigentlichen Thema, der 7
Tagesfahrt nach Steinau in Tirol. Über 200 Anmeldungen seien bisher eingegangen
und er könne mit gutem Gewissen von einem sensationellen Angebot des
Reiseveranstalters sprechen. Die Fahrt sei sehr empfehlenswert, meinte auch Jürgen
Arnold, ein Vereinsmitglied, der diese Fahrt bereits einmal als Busfahrer
miterleben durfte.

Bild: v.l.n.r.: Juniorenvertreterin Brunhilde Weber,
Schriftführer Manfred Keutner, Vorsitzender Ernst Theis und
Kreisverbandsvorsitzender Horst Gunnesch.
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