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Projekte in Amönau

Kamerunschafe pflegen Magerrasen in Amönau seit 14 Jahren

Seit über vierzehn Jahren pflegt eine Herde von Kamerunschafen einen Hang mit Magerrasen.  Im Jahr 2006 kaufte der Heimatverein Amönau aus 3 Beständen  im Landkreis 6 Kamerunschafe. Seit dieser Zeit sorgen die Tiere dafür,n dieser Zeit sorgen die Tiere dafür, dass der Magerrasen auf einer Fläche von ca.  2 Ha von Kiefern und Birkenflug freigehalten wird. Selbst der Schwarzdorn wird von den genügsamen Tieren kurz gehalten. Das Gebiet befindet sich südwestlich von Amönau auf einen Nordhang vor der Koppe. Der Stadt Wetter als kommunaler Eigentümer kommt diese Initiative sehr entgegen, da die Arbeiter des Bauhofes diese Pflege wahrscheinlich nicht leisten könnten. Die Herde inzwischen, immer 10 - 20 Tiere bleiben ganzjährig auf der Fläche und können sich bei schlechtem Wetter und im Winter in die vom Heimatverein Amönau errichteten Schutzhütte zurückziehen.  In früheren Jahren war auf der Fläche die Amönauer Baumschule. Hier wurden hochstämmige Obstbäume herangezogen und an die Einwohner verteilt. Zeitweise hatten Schulkinder der Amönauer Grundschule auch Baumpatenschaften übernommen. Noch heute stehen sehr alte Obtbäume auf der Fläche.

Zusammen mit der örtlichen NABU Gruppe wurden in den letzten Jahren ca. 40 Bäume nachgepflanzt und mit Schutzgittern versehen. Besonders erfreulich ist, dass die Schafe ein gärtnerisches Mäulchen haben. Die seltene Orchideenart die Weiße Waldhyazinte wie auch die Osterglocken und Maiglöckchen werden nicht abgefressen. Der Magerrasen profitiert besonders von den Schafen denn durch das Abäsen wird die Fläche von Flugsamen frei gehalten. Ohne die Tiere hätte sich der Wald diese Fläche schon erobert. Hin und wieder ist ein recht deutliches Määäääh im Dorf wahrzunehmen. Ein kleine Gruppe des Vereins hat sich der Betreuung der Tiere angenommen. Ein besonderer Dank des Dorfes an sie.

 

 

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